Carboxytherapie (Quellgas) als Schmerztherapie


Der Begriff Carboxy beschreibt die Therapie mit medizinischer Kohlensäure (CO²). Die Carboxytherapie, auch Quellgastherapie genannt, wird sowohl als Schmerztherapeutikum, als Heilgas bei Wunden, Geschwüren, Schuppenflechte und im ästhetisch-medizinischen Bereich eingesetzt. 



Carboxytherapie (Quellgas) - Anwendungsgebiete


In der Schmerztherapie kann Carboxy überall dort eingesetzt werden, wo Durchblutungsstörungen, Entzündungen und Stauungszustände die Ursache sind. An Stelle von Paracetamol & Co. hat diese Behandlungsmethode den gleichen schmerzlindernden Effekt, jedoch ohne gesundheitlich schädliche Nebenwirkungen.

 

  • Achillodynie (Achillessehnenentzündung)
  • Arthrose, Coxarthrose, Gonarthrose
  • Dysmenorrhoe
  • Eileiter/ Eierstockentzündung
  • Endometriose
  • Engpaßsyndrome 
  • Entzündung der Sehnenscheide / Tendovaginitis
  • Fersensporn
  • Kopfschmerzen
  • Kreuzschmerzen

 

  • Lendenwirbelsäulenschmerzen
  • Lumbago/ Lumboischialgie
  • Mausarm
  • Migräne
  • Nackenschmerzen
  • Restless Legs
  • Rheuma
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Sprunggelenkschmerzen
  • Tennisellenbogen (Epikondylitis)
  • Trigeminus Neuralgie


Carboxytherapie - Die Behandlung


Carboxytherapie ist eine Art der Mesotherapie, bei der anstatt von Mesococktails das medizinische Kohlendioxid (CO²) unter die Haut injiziert wird. Bei der Carboxytherapie handelt es sich um eine anerkannte Methode, die neben der Schmerztherapie auch einen breiten Einsatz in der ästhetischen Medizin gefunden hat.

Das medizinische CO² wird an schmerzenden Stellen in oder unter die Haut injiziert. Dadurch wird lokal eine Sauerstoff () - Armut simuliert, auf die der Körper vor Ort mit einer Gefäßerweiterung reagiert. Dadurch wird die Durchblutung erhöht und der Gasaustausch wird sowohl im Gewebe an Ort und Stelle und in der Lunge gefördert.

 

 


Carboxytherapie - Die Herkunft


Die Anwendung der Carboxytherapie ist nicht neu. Bereits 1932 wurde im Thermalbad Royat (Clermont-Ferrand) in Frankreich Kohlensäure aus den Thermalquellen für Injektionen genutzt. Auch in den westböhmischen Thermalbädern Marienbad und Karlsbad setze man früher dieses Verfahren ein. In den Thermalbädern Ostdeutschlands entdeckten Ärzte einige Jahrzehnte später, dass die Injektionstherapie in vielen Fällen auch gegen Schmerzen wirken kann.

  

Das medizinische Kohlendioxid wirkt nicht gefährlich auf unseren Körper im Rahmen der Carboxytherapie und darf nicht mit dem gefährlichen Einatmen von CO² verwechselt werden. Die injizierte Kohlensäure wird durch die Lunge wieder ausgeatmet.


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